Mercedes-Benz

„Ich muss in Bewegung bleiben“

29. Mai 2020

Lena Meyer-Landrut, Gewinnerin des Eurovision Song Contest 2010 („Satellite“), erzählt, wie sie die Tage in ihrer Berliner Wohnung verbringt, woraus sie Inspiration zieht und was ihr hilft, positiv zu bleiben.

Lena, wie geht es dir aktuell?

Ich versuche, positiv zu bleiben und die Zeit zu Hause so gut wie möglich zu nutzen. Außerdem ist es mir wichtig, via Social Media die Menschen zu ermutigen, aufmerksam und achtsam zu bleiben. Fake News oder Shitstorms schaden letztendlich allen. Ich habe auch meinen eigenen Mundschutz genäht. Auch wenn der erste Versuch schiefging – ich musste das Nähen nur ein bisschen üben.

Kannst du aktuell arbeiten?

Ich habe kürzlich ein Online-Konzert gegeben – die Resonanz war echt mega! Und ich versuche, die Pause kreativ zu nutzen, um neue Songs zu schreiben und mich musikalisch weiterzubilden. Außerdem kann ich via Social Media aktiv sein – ganz bewusst, damit alle Posts wahrhaftig bleiben und von Herzen kommen. Vielleicht können wir das aus der Krise mitnehmen: Uns mehr Zeit zu nehmen für Dinge, die wir früher so nebenbei erledigt haben.

Lena Meyer-Landrut veröffentlicht nach dem Eurovision Song Contest 2010 mehrere Alben, arbeitet als Model und Schauspielerin, ist Markenbotschafterin für den smart (smart EQ fortwo: Stromverbrauch kombiniert:
16,5 – 14,0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)* und wirkt unter anderem als Coach bei der TV-Castingshow „The Voice Kids“ mit. 

Was inspiriert dich zu neuer Musik, wenn du so viel Zeit zu Hause verbringst?

Ich höre viel Musik, denke über vieles nach. Und ich lasse meine Gedanken bei den Spaziergängen mit meinem Hund Kiwi schweifen. Jetzt im Frühling wächst und blüht alles, man muss nur die Augen dafür öffnen. Wenn ich diese Gefühle und Gedanken dann aufschreibe, entsteht oft etwas Neues. Es mag ja erst mal seltsam klingen, aber auch die Corona-Krise kann inspirieren. Viele kämpfen jetzt mit Einsamkeit, und auch mir fällt es zum Beispiel schwer, meine Freunde jetzt nicht umarmen zu können. Aber gemeinsam kommen wir da durch. 

Was sind aktuell deine Lieblingssongs?

Ich bin Radiohörer. Ich mache morgens das Radio an, wenn ich unter die Dusche gehe und lasse mich gerne von den aktuellen Hits berieseln. Oder ich mache die „Happy Hits“-Playlist bei Spotify an. Ich bin schon ein richtiges Pop-Mädchen. Wobei ich gerade ein bisschen bei Country hängengeblieben bin. Aktuell höre ich auch wieder viel 90er-Pop. Sixpence None the Richer, Natalie Imbruglia und Natasha Bedingfield liebe ich gerade wieder! Oh, und Fleetwood Mac und die Eagles.

Wie sieht ein typischer Tag aktuell bei dir aus? 

Für mich ist Sport essenziell, ich muss in Bewegung bleiben. Daher mache ich jeden Tag mindestens ein längeres Home-Workout. Manchmal eher Yoga, dann wieder eher HIIT-Workouts oder ich gehe joggen. Auch gesunde Ernährung hat für mich einen hohen Stellenwert. Deshalb beginne ich jeden Tag mit einem frischen Smoothie voller Vitamine. Ansonsten unternehme ich gerade Dinge, zu denen ich sonst weniger komme. Das Positive an dieser Zeit: Es ist eine Möglichkeit, sich auf das zu fokussieren, was wirklich zählt. Das ist auch eine Chance, Ballast abzuwerfen. 

Meditation und Achtsamkeit spielen eine große Rolle für dich. Hast du Tipps für unsere Leser?

Ich nehme mir dafür jeden Tag zehn Minuten, um mich auf das zu besinnen, was wirklich zählt, was tatsächlich von Bedeutung ist. Dabei höre ich Musik, die mich richtig entspannt. Musik kann so vieles sein: Mit ihr könnt ihr nicht nur runterkommen, sondern auch Frust abbauen oder einfach mal alles rauslassen. Ja und Dankbarkeit ist sicherlich auch ein Punkt. Dankbar sein für alles Gute, was einem gerade widerfährt. Das macht uns stärker und bewusster.

Welche Themen sind dir dabei wichtig?

Aktuell natürlich der menschliche Umgang miteinander, und dass wir alle zusammenhalten müssen, um die Corona-Krise in den Griff zu bekommen. Manche fühlen sich damit allein, da müssen wir alle mithelfen, damit keiner wirklich ganz allein ist. Ansonsten sind mir die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit wichtig. Das darf auch jetzt in der Krise nicht aus den Köpfen verdrängt werden, dafür setze ich mich ein.


Wie engagierst du dich beim Thema Nachhaltigkeit?

Ich versuche, da meinen eigenen kleinen Beitrag zu leisten, indem ich auf manche Dinge verzichte, wie zum Beispiel auf Fleisch- und Milchprodukte, oder indem ich umweltfreundlichere Alternativen suche und überflüssige Verpackungen vermeide. Da kann ja jeder überlegen, ob es zum Beispiel wirklich den Wegwerfbecher für den „Coffee to go“ braucht. Seit letztem Jahr fahre ich deshalb auch einen vollelektrischen smart EQ fortwo. Er reicht vollkommen für meine Wege in Berlin, und mehr Platz brauchen Kiwi und ich nicht. In meiner Garage kann ich ihn dann aufladen.

Fotos: Mercedes-Benz AG

* Die Werte variieren in Abhängigkeit der gewählten Sonderausstattungen. Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Die angegebenen Werte sind die ermittelten „NEFZ-CO2-Werte“ i.S.v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Reichweite und Stromverbrauch wurden auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Stromverbrauch und Reichweite sind abhängig von der Fahrzeugkonfiguration. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.